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Olio di cocco pressato a freddo biologico Italiano   L'huile de coco pressée à froid biologique Français  

 

 

 

 

 

Bio-KürbiskernÖl

Botanischer Name: Familie Cucurbitáceae


Kürbiskernöl
Botanischer Name: verschiedene Arten der Gattung Cucúrbita (Familie Cucurbitáceae)

z.B. Cucúrbita maxima und Cucúrbita stilbo. Die Kerne dieser Kürbisarten besitzen keine Schale und sind dunkelgrün und ist auf den hohen Gehalt an sekundären Pflanzenbegleitstoffen ( Chlorophyll) zurückzuführen.

Fettsäurespektrum

Die wichtigsten Fettsäuren und ihre Anteile, bezogen auf den Gesamtfettsäuregehalt, sind (Durchschnittswerte) :

gesättigte Fettsäuren: Palmitinsäure ca. 7...13%, Stearinsäure ca. 6... 7%

einfach ungesättigte Fettsäuren: Ölsäure C18:1 ca. 24...41%

mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Linolsäure C18:2 ca. 46...57%

 

Herkunft

Der Ölkürbis wird im traditionellen Gebiet der südlichen Steiermark sowie dem südlichen Burgenlandund den angrenzenden Gebieten Ungarns und Sloweniens sowie in China angebaut und teilweise aus diesen Ländern importiert; die Kultur wird erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts in größerem Umfang betrieben. Die etwa 8 bis 10 kg schweren Früchte reifen auf den sandig-lehmigen Böden bei einem besonderen Klima aus Wärme und Feuchtigkeit. Wenn im Herbst die Farbe der Kürbisfrüchte von Grün nach Gelborange gewechselt hat, werden die bis zu 1000 Samen maschinell oder in kleinen Betrieben noch von Hand aus dem Fruchtfleisch gewonnen. Die Samen werden gewaschen und bei 50 °C getrocknet, dadurch werden sie lagerfähig gemacht. Anschließend können sie gemahlen werden. Der Vorteil gegenüber der Olivenölproduktion ist, dass man Kürbiskernöl je nach Bedarf das ganze Jahr über aus den lagerfähigen Kernen pressen kann. Um das Öl aus dem trockenen Mehl zu gewinnen, werden die gemahlenen Samen mit Wasser und Salz angerührt und geröstet, bis das Wasser verdunstet ist; dabei wird der Teig ständig gerührt. Die Röstung ist notwendig um das in den Kernen enthaltene Eiweiß vom Öl zu trennen. Der fertige Brei – auch Ölkuchen genannt – wird nun gepresst. Früher wurde der Brei in einer massiven Holzvorrichtung ('Steirische Ölkuh') durch das Aufeinanderpressen zweier spezieller Holzeinsätze ausgepresst. Die Pressung erfolgte durch das Schlagen auf einen Holzkeil (ÖL ausschlagen), dadurch kam die Berufsbezeichnung Ölschläger zustande. Das frisch gepresste Öl lässt man noch einige Tage stehen, damit sich die Schwebstoffe absetzen. Kühl und dunkel gelagert hält sich das Öl mindestens 9 Monate. Um einen Liter Öl zu gewinnen, benötigt man ca. 3 kg Kerne oder ca. 35 Kürbisse. Die ausgepressten Rückstände (auch Ölkas' genannt) wurden früher als Futter in der Schweinezucht verwendet. Das Öl enthält Vitamin E sowie das Spurenelement Zink.

Quelle : Wikipedia

 

Aufbewahrung

PflanzenÖle sollen am Besten lichtgeschützt in einer dunklen Flasche, gut verschlossen und kühl aufbewahrt werden. Stellen Sie die Ölflasche deshalb bitte nicht in die Fensterbank und setzen Sie sie nicht der direkten Sonneneinstrahlung aus. UV-Licht, Luftsauerstoff und dauerhafte Erwärmung schaden dem Öl und lassen es schneller verderben. Es wird ranzig. Legen Sie keine zu großen Ölvorräte an, sondern nur so viel, wie sie etwa in einem halben Jahr verbrauchen. Unter normalen, empfohlenen Lagerungsbedingungen sind kalt gepreßte PflanzenÖle (mit wenigen Ausnahmen) 9 – 12 Monate haltbar. Überprüfen Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett, bevor Sie das Öl kaufen bzw. verwenden. Bei Reklamationen wenden Sie sich bitte an uns. Nennen Sie uns die Chargennummer (Lot.Nr.) auf dem Etikett. Wir können daran die Herkunft und das Verarbeitungsverfahren bis zum Erzeuger zurückverfolgen.

 

Entsorgung

PflanzenÖle sind biologisch abbaubar. Kleinere Ölmengen Restmengen aus der Flasche) können Sie entweder auf dem Kompostaufen im Garten oder in der Toilette entsorgen. Das Öl gefährdet weder das Grundwasser noch belastet es die städt. Kläranlagen in besonderer Weise.

 

Original Steirisches Salatdressing :

Verrühren Sie 1 Teil KürbiskernÖl mit 2 Teilen Weißweinessig. Um die Säure des Weines zu mildern klnne Sie etwas Wasser hinzugeben. Nach Belieben geben Sie etwas Salz und einen TL Zucker (Rohrzucker!) hinzu. Die Vinagrette ist das kulinarische i-Tüpfelchen für alle Salate, sowie für viele Gemüse- und Fleischgerichte. Besonders gut schmeckt es auch zu überbackener Kürbiskernsuppe und Kartoffelpüree.

 

Zur Vertiefung über das Thema PflanzenÖle empfehlen wir folgende Fachliteratur:

  • Das Ölbuch PflanzenÖle kompakt erklärt; Sabine Pohl ISBN 3 - 00 - 006073-1

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